Eine Winterwanderung, die sich wie Sommer anfühlt. Vergangenen Samstag liefen wir bei traumhaftem Wetter, Fön und unendlicher Fernsicht gemütlich auf den
Steineberg (1.660m) bei Immenstadt. Dieser Berg gehört wie
Mittag,
Stuiben und
Hochgrat zur so genannten
Nagelfluhkette, einem Gebirgszug am nördlichen Rand der Allgäuer Alpen, der aus einem besonderen Gestein besteht.
Nagelfluh sieht aus wie Beton und ist ein aus Kieseln, Kalk und Sand zusammengebackenes Konglomerat. Obwohl auf der
Website der Mittagbahn zu lesen war, dass alle Bahnen wegen Revisionsarbeiten außer Betrieb seien und wir deshalb eigentlich eine ganz andere Tour gehen wollten, lief der Sessellift auf den Mittag und so entschieden wir uns ganz spontan für diese Tour…
Tourdaten
Mit dabei: Veronika, Jochen und Fay
Länge: 13,9km (inkl. Seilbahn)
Gehzeit: 3:45h
Höhendifferenz: 890m, davon im Aufstieg 640m mit dem Lift
Höchster Punkt: Steineberg, 1.660m
Einkehr: Alpe Gund (1.502m) und Alpe Mittelberg (1.369m)
Schwierigkeit: einfach, am Steineberg eine Leiter, alternativ ein Stück I-II
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Vergangenen Samstag hatten wir herrlichstes Spätsommerbergwetter: wolkenloser Himmel und fast 20° im Tal. Also ab in die Berge, ab ins
Tannheimer Tal (
andere Touren dort), mein Lieblingstal in den Allgäuer Alpen. Das Schöne an solchen Herbsttouren ist die fehlende Mittagshitze des Sommers und so können wir endlich auch einmal genüsslich spät aufbrechen. Wir entscheiden uns also für den Tannheimer Höhenweg (oder auch Gräner Höhenweg) zwischen Aggenstein und Füssener Jöchle. Die Tour stand schon länger auf meiner Wunschliste und am Wochenende gab es also endlich die Gelegenheit mal wieder zur Bad Kissinger Hütte aufzusteigen und von dort aus nach Osten zu wandern.
Tourdaten
Mit dabei: Charlotte und Florian aus München
Länge: ca. 8,2km
Gehzeit: Aufstieg zur Hütte 1:30h, dann etwa 3h
Höhendifferenz: 870m, ca. 1200m zu gehen
Höchster Punkt: Brentenjoch, 2108m
Gipfel: Brentenjoch, 2108m, Füssener Jöchle, 1821m
Hütten: Bad Kissinger Hütte, DAV Bad Kissingen, 1792m
Ausrüstung: festes Schuhwerk, Stöcke
Schwierigkeit: einfach
Literatur: Alpenvereinsführer “Allgäuer Alpen alpin”, Dieter Seibert, Rother
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Hallo zurück!
Das Blog fährt jetzt mit WordPress 2.8.4 und damit ein bisschen schneller und sicherer geworden. In der Zwischenzeit zeigt mein flickr-Stream schon die ersten Fotos aus unserem zweiwöchigen Provence-Urlaub (siehe Gallerie unten, die sich freilich selbstständig erweitert, sobalb mehr und mehr Fotos in bearbeiteter Form Photoshop verlassen). Auf flickr gibts zudem ab sofort alle Fotos in Originalauflösung, allerdings nur für diejenigen, die einen Account haben und sich zu meinen Kontakten zählen.
Fotos
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Frau von der Leyen mag uns alle lieben. Dieses Gefühl beruht aber langsam nicht mehr auf Gegenseitigkeit.
via law blog: Die Meinungsfreiheit als Sondermüll.
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Noch ein paar Fotos von Pfingsten. Wir waren nämlich auch auf dem
Affenberg Salem. Das erste, was auffällt, wenn man in die Nähe dieses Tierparks kommt, ist dass der Himmel voller Störche ist. Normalerweise freue ich mich schon, wenn ich in Göcklingen oder Langenau einen der dort ansässigen Störche zu sehen bekomme, hier aber kreisen ganze Schwärme über dem Gelände. Großartig, diese wunderschönen Vögel in diesen Mengen beobachten zu können. Am See auf dem Parkgelände gibt es zudem noch Graugänse und alle möglichen Enten zu sehen. Die Hauptattraktion sind aber die
Berberaffen in einem extra umzäunten Wildgehege, wo jedes Jahr auch etliche Jungtiere geboren werden. Man bekommt am Eingang eine Hand voll Popcorn, mit dem man die Affen füttern darf, natürlich erst nachdem man sich hat erklären lassen, dass die nicht süß sind und Streicheln nicht lustig finden. Regelmäßig finden Schaufütterungen statt, bei denen man ein bisschen über die Affen lernen und sie ziemlich nah beobachten kann. Sonst muss man etwas genauer hinschauen, um die Tiere beim Faulenzen auf und unter den Bäumen zu sehen. Wir hatten Glück und konnten sogar einige Neugeborene sehen.
Weit interessanter als mein Text sind aber die Fotos:
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Was bietet man einem finnischen Besucher, um mal so ein richtiges Bergabenteuer zu erleben? Hüttenübernachtung und kurzer Klettersteig inmitten einer unvergleichlichen Landschaft, das sind die Zutaten für die Einstiegsdroge, die bestimmt jeden einigermaßen sportlichen Menschen wiederkommen lassen. Ich bin also letzte Woche mit meinem Schwager Juska im Tannheimer Tal gewesen, um genau das zu erreichen.
Tourdaten
Mit dabei: Juska
Länge: 11,2km (ohne Aufstieg zur Hütte)
Gehzeit: Aufstieg zur Hütte 1:45h, dann 5:45h, davon Klettersteig 0:45h
Höhendifferenz: 960m, 1110m zu gehen
Höchster Punkt: Rote Flüh, 2108m
Gipfel: Rote Flüh, 2108m, Schartschrofen, 1968m
Hütten: Tannheimer Hütte, DAV Kempten-Allgäu, 1770m
Ausrüstung: festes Schuhwerk, Stöcke, Klettersteigausrüstung, Hüttenschlafsack
Schwierigkeit: mittelschwer, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unbedingt erforderlich, an der Roten Flüh stellenweise I, Klettersteig C
Literatur: Alpenvereinsführer “Allgäuer Alpen alpin”, Dieter Seibert, Rother
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Pfingsten waren wir am Bodensee unterwegs und dort auch auf der
Insel Mainau. Blumen und andere Pflanzen hatten im Sturm vor Pfingsten mächtig zu leiden, die Schmetterlinge sind dort aber eingesperrt und deshlab unversehrt. Trotz der tropischen Hitze und der Menschenmassen, die sich durch das Schmetterlingshaus wühlen, ist es unheimlich schön, diese wunderbaren Geschöpfe ganz aus der Nähe betrachten zu können. Die Tiere sind so an die Menschen gewöhnt, dass sie sich einem sogar auf die Hand setzen. Mit meinem lichstarken 100mm-Makro bewaffnet, die Kamera auf jenseits ISO 400 gedreht, konnte ich ein paar sehr schöne Freihandaufnahmen der Schmetterlinge machen. Praktischerweise machen Touristen um solche mit Kameras ja immer einen weiten Bogen, so dass ich die Schmetterlinge im Gewühl fast ungestört beobachten konnte.
Letztes Wochenende wollten wir es wissen: wie ist der Salewa-Klettersteig zu gehen und wird Vroni diese Art des Bergsteigens mögen? Also haben wir uns
Ausrüstung besorgt und uns auf nach
Oberjoch gemacht. Wir steigen durch den Klettersteig auf den Gipfel des 1876m hohen Iseler. Von dort überschreiten wir den Grat über den Kühgundkopf zur Kühgundspitze.
Tourdaten
Mitgeher: Veronika
Länge: 11,1km
Gehzeit: 5:30, Klettersteig 1:45
Höhendifferenz: 770m
Höchster Punkt: Kühgundkopf, 1907m
Gipfel: Iseler 1876m, Kühgundkopf 1907m, Kühgundspitze 1852m
Ausrüstung: festes Schuhwerk, Stöcke, Klettersteigausrüstung
Schwierigkeit: mittel, Trittsicherheit erforderlich, Klettersteig meist B, eine Stelle C
Literatur: Alpenvereinsführer “Allgäuer Alpen alpin”, Dieter Seibert, Rother
Bergsteigen.at, Klettersteig.de, Via-Ferrata.de
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Das Handelsblatt schreibt über das morgen mit aller Wahrscheinlichkeit zu verabschiedende Gesetz zu Netzsperren: Dammbruch im Internet
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Um ein wenig Übersicht über die von mir beschriebenen Wege, Gipfel und Hütten zu schaffen, habe ich eine eigene Seite mit einem Index, das Gipfelbuch, angelegt. Mein Ziel ist es, sich beispielsweise eine Hütte auszusuchen und dann eine Liste aller Touren zu erhalten, die über diese Hütte führen.
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